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Labyrinthfische

Labyrinthfische auch Kletterfische genannt
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Labyrinthfische - aktiv, lebendig, attraktive Zeichnungen

Die in Asien und Afrika heimischen Labyrinthfische, auch als Kletterfische bekannt, zeichnen sich durch eine Kuriosität aus. Neben den Kiemen verfügen sie über ein zweites Atmungsorgan: das Labyrinthorgan. Es gestattet den Fischen, Luftsauerstoff zu atmen. Deshalb stoßen Labyrinthfische oft durch die oberste Wasserschicht und sorgen so für quirlige Lebendigkeit im Becken.

Die Pflege der meisten Arten ist einfach, sodass sich Labyrinthfische auch gut für Einsteiger eignen. Einige der attraktivsten und interessantesten Arten wie den Paradiesfisch Macropodus opercularis, den Goldenen Fadenfisch Trichopodus trichopterus und den Mosaikfadenfisch Trichogaster leeri finden Sie hier im Shop von Aquaristik-CSI.

Paradiesfische

Die Paradiesfische bilden eine Gattung innerhalb der Labyrinthfische. Bisher sind nur wenige Arten bekannt und darunter ist der Paradiesfisch Macropodus opercularis dank seiner spektakulären Farbenpracht für Aquarianer besonders reizvoll. Er stammt aus China, Thailand und Vietnam und wird 5 cm bis 8 cm lang. Als friedfertiger Beckenbewohner lässt sich dieser Paradiesfisch problemlos mit anderen friedlichen Arten vergesellschaften. Auch die Zucht im Aquarium gelingt gut.

Fadenfische

Als Fadenfisch wird ein Labyrinthfisch bezeichnet, der neben dem Labyrinthorgan noch über ein weiteres interessantes Merkmal verfügt. Das sind die fadenförmig verlängerten Bauchflossen, die mit Geschmacksknospen übersäht sind und dem Fadenfisch auch zur Orientierung und Kommunikation dienen. Für den Aquarianer sind vor allem die kleineren Arten der Gattung Trichogaster spannend. Zur dieser Gattung gehören zum Beispiel:

Honiggurami Trichogaster chuna: bis 5 cm; prächtig honiggoldene Färbung; für Becken ab 60 l geeignet; sehr pflegeleicht und einfach zu vergesellschaften; Züchtung unproblematisch.

Zwergfadenfisch Trichogaster lalia: bis 6 cm; dekorativ pastellfarbene Färbung; für Becken ab 60 l geeignet; Haltung am besten paarweise.

Mosaikfadenfisch Trichogaster leeri Gurami: bis zu 12 cm; sehr ausdrucksstarke Färbung, vielleicht der schönste Gurami überhaupt; für Becken ab 120 l geeignet;

Aquarium für Gurami, Paradiesfisch und andere Labyrinthfische

Egal, ob Sie sich für einen Paradiesfisch, einen Gurami oder einen anderen Fadenfisch entscheiden: Die meisten Labyrinthfische benötigen Schwimmpflanzen im Aquarium. Erstens mögen Sie Areale mit gedämpftem Licht. Zweitens bauen viele Arten in den Schwimmpflanzendecken Schaumnester. In der Regel sind es die Männchen die diese Arbeit übernehmen. Es ist eine Freude, den emsigen Labyrinthfischen dabei zuzuschauen.

Als Bodengrund können Sie Sand nutzen und dabei geschickt die natürliche Schönheit der Fische in Szene setzen. Der Mosaikfadenfisch Trichogaster leeri hebt sich mit seinen hellen Flecken zum Beispiel wunderbar vor einem dunklen Untergrund ab. Strukturieren Sie das Becken außerdem mit Wurzeln und Steinaufbauten, um Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten für die Labyrinthfische zu schaffen. Unterschreiten Sie die empfohlene Beckengröße nicht. Labyrinther benötigen Platz zum Ausweichen.

Labyrinthfische vor Erkältung schützen

Das Luftholen mit dem Labyrinthorgan an der Wasseroberfläche ist für die Tiere völlig normal und kein Anzeichen dafür, dass der Sauerstoffgehalt im Becken zu niedrig ist. In kühlen Räumen sollten Sie das Aquarium abdecken. Es kann sonst vorkommen, dass sich der Gurami, Paradiesfisch oder Fadenfisch erkältet. Die Wassertemperatur im Becken sollte 24 bis 28°C betragen und der pH-Wert zwischen 6,5 und 8 liegen. Beachten Sie auf die Hinweise zum GH-Wert und anderen Wasserwerten bei den Beschreibungen der einzelnen Arten in unserem Shop.